Wann ist die beste Reisezeit?
Die besten Sehenswürdigkeiten in Slowenien
Bleder See
Der malerische Bleder See mit seiner idyllischen Insel und der Mariä-Himmelfahrts-Kirche ist das bekannteste Wahrzeichen Sloweniens. Zur Insel gelangen Sie mit traditionellen Pletna-Booten, während hoch über dem See die mittelalterliche Burg Bled einen atemberaubenden Panoramablick über die Julischen Alpen bietet.
Piran
Die venezianische Küstenstadt Piran ist mit ihrer mittelalterlichen Architektur und ihrem mediterranen Flair die schönste Perle der slowenischen Adriaküste. Das kompakte, autofreie Stadtzentrum mit dem Tartini-Platz und den engen Gassen lädt zum Flanieren ein. Vom Kirchturm des Hl. Georg aus haben Sie einen herrlichen Ausblick über die Altstadt.
Höhlen von Postojna
Die Höhlen von Postojna zählen mit ihren über 24 Kilometern unterirdischen Gängen zu den größten Tropfsteinhöhlen Europas. Bei der Besichtigung fahren Sie zunächst mit einem kleinen Zug durch spektakuläre Hallen voller Stalaktiten und Stalagmiten. In der Nähe befindet sich außerdem die beeindruckende Höhlenburg Predjama.
Slowenien auf einen Blick
| Hauptstadt | Ljubljana |
| Sprache | Slowenisch |
| Währung | Euro (EUR), Kartenzahlung und Geldautomaten sind weit verbreitet |
| Zeitzone | wie in Deutschland (MEZ/MESZ) |
| Einreise | Personalausweis oder Reisepass |
| Notruf | 112 (Rettung und Feuerwehr), 113 (Polizei) |
| Autobahn | Vignettenpflicht, E-Vignette nur online über den offiziellen DARS-Shop |
| Im Straßenverkehr | Abblendlicht auch tagsüber, Winterreifen vom 15.11. bis 15.3. (alternativ Sommerreifen mit Schneeketten an Bord) |
| Gesundheit | Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mitnehmen, das Auswärtige Amt empfiehlt zusätzlich eine Reisekrankenversicherung mit Rückholschutz |
Wetter in Slowenien
In der Alpenregion, die den Triglav-Nationalpark umfasst, herrscht alpines Klima mit warmen Sommern (15–25 °C) und kalten, schneereichen Wintern. Von Dezember bis März sind die Berge schneebedeckt, wodurch sie sich ideal für Wintersport eignen.
Zentral- und Ostslowenien: In der kontinentalen Region um Ljubljana sind die Sommer warm mit Temperaturen zwischen 20 °C und 28 °C. Die Winter sind kalt mit Temperaturen um 0 °C und gelegentlichem Schneefall. Die angenehmste Reisezeit ist von Mai bis September.
An der slowenischen Adriaküste herrscht mediterranes Klima mit milden, feuchten Wintern und warmen, trockenen Sommern. Die Temperaturen liegen im Sommer zwischen 25 °C und 30 °C und im Winter bei 5 bis 10 °C. Die beste Reisezeit für die Küste ist von Mai bis September.
Slowenische Küche: Was Sie probieren sollten
Jota – eine Suppe aus einer Mischung aus Kartoffeln, Bohnen und Sauerkraut. Ähnlich wie bei unserer Kohlsuppe gibt es auch hier Varianten mit geräuchertem Fleisch oder Wurst.
Štruklji – es gibt unzählige Varianten. Es handelt sich um Teigtaschen, die je nach Geschmack gefüllt werden – mit Mohn, Nüssen, Käse, Eiern, Quark usw.
Žlikrofi – Teigknödel ähnlich wie italienische Ravioli, die je nach Geschmack beispielsweise mit Fleisch, Kartoffeln oder Gemüse gefüllt werden.
Žganci – werden meist aus Buchweizen hergestellt, haben eine breiige Konsistenz und ähneln ein wenig der italienischen Polenta. Sie werden mit Milch oder Joghurt oder als Beilage zu Fleisch serviert. Sie können auch aus Mais-, Hafer- oder Weizenmehl hergestellt werden.
Unterwegs in Slowenien
Slowenien verfügt über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz, auf dem Sie das Land bequem erkunden können. Autobahnen verbinden die wichtigsten Städte miteinander. Für ihre Nutzung benötigen Sie eine Vignette, die es nur noch elektronisch gibt. Kaufen Sie die E-Vignette am besten direkt beim Autobahnbetreiber DARS oder bei offiziellen Verkaufsstellen und bewahren Sie den Kaufbeleg bis zum Ende der Gültigkeit auf.
Beachten Sie im Straßenverkehr zwei Regeln, die in Deutschland so nicht gelten: Sie müssen ganztägig mit Abblendlicht fahren, und vom 15. November bis 15. März besteht Winterreifenpflicht. Alternativ dürfen Sie mit Sommerreifen fahren, wenn Sie Schneeketten dabeihaben.
Busse verkehren regelmäßig zwischen allen größeren Städten und touristischen Orten, das Bahnnetz bietet eine malerische Alternative. Das Stadtzentrum von Ljubljana ist kompakt und weitgehend autofrei, sodass Sie die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. In der Fußgängerzone fahren zudem die kostenlosen Elektrofahrzeuge „Kavalir“.
Für entlegene Bergregionen und Seen empfiehlt sich ein Mietwagen, der Ihnen maximale Flexibilität bietet.
Praktische Tipps für Ihre Reise
Gewaltverbrechen sind in Slowenien laut Auswärtigem Amt selten. In touristischen Orten und auf Autobahnraststätten kommt es jedoch zu Taschendiebstählen und Autoaufbrüchen. Lassen Sie Wertsachen deshalb nie sichtbar im Auto liegen.
In den slowenischen Alpen kann das Wetter innerhalb kurzer Zeit umschlagen. Prüfen Sie vor jeder Bergtour die Wettervorhersage und wählen Sie Routen, die zu Ihrer Kondition und Erfahrung passen. In den Wäldern leben außerdem Braunbären: Halten Sie bei einer Begegnung Abstand, bleiben Sie ruhig und laufen Sie nicht weg.
Zecken übertragen in ganz Slowenien die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), vor allem vom Frühjahr bis in den Herbst. Planen Sie Wanderungen oder viel Zeit in der Natur, lassen Sie sich vor der Reise ärztlich zur FSME-Impfung beraten.
Die Landessprache ist Slowenisch. In touristischen Regionen verständigen Sie sich meist problemlos auf Englisch, häufig auch auf Deutsch. Eine Begrüßung mit „Dober dan” (Guten Tag) wird gerne gehört.Die größte Religionsgemeinschaft in Slowenien ist die römisch-katholische Kirche. Einige kirchliche Feiertage wie Mariä Himmelfahrt am 15. August sind gesetzliche Feiertage, an denen viele Geschäfte geschlossen bleiben.
Gut abgesichert in Slowenien
Slowenien liegt nah, doch auch auf einer kurzen Reise kann Unvorhergesehenes passieren. Eine Grippe kurz vor der Abreise, ein verstauchter Knöchel im Triglav-Nationalpark oder ein Unfall auf der Passstraße stellen Ihre Pläne schnell auf den Kopf.
Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) erhalten Sie in Slowenien Leistungen im staatlichen Gesundheitssystem. Einen Rücktransport nach Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung jedoch nicht. Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb zusätzlich eine Reisekrankenversicherung mit Rückholschutz.
Die Auslandsreisekrankenversicherung von AXA Assistance übernimmt die Kosten für Behandlungen bei unerwarteten Erkrankungen und Unfällen und organisiert einen medizinisch sinnvollen Rücktransport an Ihren Wohnort. Muss ein professionelles Rettungsteam Sie in den Bergen suchen, retten oder bergen, erstattet die Versicherung diese Kosten bis zu 5.000 Euro.
Können Sie Ihre Reise wegen einer unerwarteten Erkrankung gar nicht erst antreten, greift die Reiserücktrittsversicherung und erstattet Ihnen die Stornokosten. Die Auslandsreisekrankenversicherung ist im Paket Platin enthalten, zu den Paketen Silber und Gold können Sie sie hinzubuchen.